Zu Fuß durch die Wildnis
Outdoor-Fans bewegen sich für gewöhnlich abseits befestigter Wege, nicht selten sogar fernab jeglicher Zivilisation. Für das Abenteuer in der Wildnis ist eine gute Ausrüstung unerlässlich. Es gilt, nicht nur jeder Art von Wetter trotzen zu können, sich stets zurecht zu finden und mit geringen Mitteln auszukommen. Trockene Füße und, vor allem in Gebirgsgegenden, fester Halt sind unverzichtbar.
Wer über Stock und Stein, Schuttlawinen und Geröllfelder stapft, der kommt sich dabei schnell vor wie eine Planierraupe, die sich von den widrigen Umständen unbeeindruckt ihren Weg durch schwerstes Gelände bahnt. Passenderweise hat ein amerikanischer Hersteller für Baumaschinen wohl ähnliches gedacht und verkauft mittlerweile neben Bulldozern, Baggern und Kettenfahrzeugen auch äußerst stabiles Schuhwerk und zwar alles unter dem englischen Namen für „Raupe“: Caterpillar. Sowohl Maschinen als auch Schuhe der Firma sind weltweit für ihre Robustheit und Hochwertigkeit bekannt.
Trockene Füße sind das A und O
Mit dem richtigen „Grip“ an den Füßen ist selbst die abenteuerlichste Wanderung kein Problem mehr. Dennoch gilt für jeden, der eine Naturwanderung unternimmt oder einen Campingurlaub in der Wildnis macht, dass unbedingt ein zweites paar Schuhe im Gepäck mitgeführt werden sollte.
Gerade, wer sich in Skandinavien oder Nordamerika auf Tour begibt, wird früher oder später in sumpfiges Gebiet geraten oder Bäche und Flüsse durchqueren müssen. Ohne die Möglichkeit, danach wieder in trockenes Schuhwerk schlüpfen zu können, wird der Trip schnell zur Quälerei. Über nasse Füße geht wichtige Körperwärme verloren und mit taubgefrorenen Füßen ist an ein vernünftiges Wandern kaum noch zu denken. Darüber hinaus weicht das Wasser sowohl das Leder der Schuhe als auch die Haut der Füße auf. Weiches Leder bedeutet den Verlust der Trittstabilität und aufgeweichte Haut ist extrem anfällig für Blasen und Abschürfungen. Im Idealfall hat der Wanderer also ein Paar Schuhe zum Wechseln dabei. Vorausgesetzt, es handelt sich bei den Ersatzschuhen nicht ebenfalls um hochwertige Wanderschuhe, kommt das zusätzliche Paar nicht erst dann zum Einsatz, wenn man den Wasserlauf hinter sich gebracht hat und die Wanderschuhe komplett durchnässt sind. Stattdessen wechselt man die Schuhe bereits bevor man durch das Wasser watet. Am anderen Ufer angekommen kann man so gleich wieder die trockenen Wanderschuhe anziehen und mit gewohnt sicherem Tritt weiter wandern. Hätte man als zweites Paar beispielsweise lediglich Turnschuhe dabei und würde nicht schon vor Überquerung des Hindernisses wechseln, müsste man solange auf den guten Halt seiner Wanderstiefel verzichten, bis diese wieder vollständig getrocknet sind und so lange mit den Turnschuhen marschieren – ein Umstand, der in sehr unwegigem Gelände das Weiterkommen stark verzögern oder zu einem echten Sicherheitsrisiko werden kann.
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vor 3 Jahre 18 Wochen