Zeltmaterial
Einst waren Baumwollzelte mit Imprägnierung Gang und Gebe. Heute haben sie fast ausgedient und werden nur noch für Familien- oder Gruppenzelte eingesetzt. Diese Baumwollzelte gibt es entweder mit oder ohne Boden. Der Boden ist natürlich nicht aus Baumwolle sondern aus PVC-Folie. Dabei werden innerhalb der Baumwollzelte Schlafkabinen aufgehängt. Der Vor- und Nachteil von Baumwollzelten ist, dass sie schwer sind. Zum einen muss man ein großes Gewicht transportieren, zum anderen macht das Gewicht das Zelt recht stabil. Beim Einpacken des Zeltes ist darauf zu achten, dass die Zeltwände nicht nass sind. Zudem müssen Baumwollwände oft nachimprägniert werden. Grundsätzlich könnte man sagen, dass die gängigen Zelte aus Innenwänden und Außenzelten bestehen. Der Zwischenraum zwischen diesen Wänden sorgt für eine gute Isolation und Belüftung. Für eine gute Belüftung sorgen auch Fenster. Diese sollten sich öffnen lassen, so dass außer Licht auch Luft ins Zelt gelangen kann.
Gängig sind heutzutage Zelte aus Nylon oder Polyester. Polyester hat den Vorteil, dass es reißfester und leichter ist. Das macht sich auch im Preis bemerkbar, der über dem des Nylonzeltes liegt. Im Gegensatz zum Baumwollzelt können Kunststoffzelte auch nass verpackt werden. Sollte es mal dazu kommen, dass Nähte nicht wasserfest sind, so können Sie diese Stellen mit einem Klebeband abdichten.
Beim Kauf des Zeltes ist auf die Wassersäule-Werte zu achten. Diese geben an, wie dicht das Zeltmaterial ist und das eindringende Wasser zurück hält. Mit einem speziellen Verfahren wird dabei mittels Wasserstrahl Druck auf die Zeltwand ausgeübt. 4000 mm Wassersäule in beanspruchten Stellen sollte sich als ausreichend erweisen. Am Boden sollte die Wassersäule 5000 mm betragen, um keine nassen Füße zu bekommen.
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vor 1 Jahr 48 Wochen