Die richtige Campingausrüstung
Camping ist nicht gleich Camping. Es gibt Dauercamper, die auch beim Urlaub im Zelt Wert auf Komfort und Schnickschnack legen: einen Campingstuhl für alle Sitz- und Liegepositionen, einen überdimensionalen Gasgrill, die eigene Dusche und ein Flachbild-Fernseher unter dem mickrigen Zeltdach. Der Dauercamper muss alles dabei haben und markiert sein Revier gerne auch durch Gartenzwerge und andere abschreckende Manöver. Daneben gibt es die Gelegenheits- oder Naturcamper, denen es vielmehr darauf ankommt, den Urlaub nicht in Nobelhotels zu verbringen, sondern der Natur, den Bergen und dem Meer nahe zu sein und lediglich nachts ein (Zelt-)Dach über dem Kopf zu haben. Was allerdings für beide Typen relevant ist, ist eine gute und qualitativ hochwertige Ausrüstung.
Backpacker setzen auf Leichtigkeit und Praktikabilität
Der Bedarf und der Umfang der Ausrüstung kommt natürlich auf die Art und die Dauer des Urlaubs sowie die persönlichen Vorlieben und Ansprüche an. So werden Leichtigkeit und Praktikabilität zum obersten Gebot und einzigen Kriterium, wenn man als Backpacker unterwegs ist. Dabei trägt man sein Gepäck die ganze Tour über auf seinem Rücken und lernt dabei sehr schnell, unwichtige Dinge zu Hause zu lassen oder abzuwerfen. Ein paar Kilos machen da schnell einen Unterschied und was zählt, ist allein die Funktionalität des Inhalts. Schnickschnack kann man als Backpacker nicht brauchen und ist nur unnötiger Ballast. Deswegen kommt es hierbei vor allem auf eine gute Qualität der Campingausrüstung an. Zelte gibt es inzwischen in geringem Volumen und geringem Gewicht: Stangen aus Fiberglas reduzieren das Gewicht erheblich und halten es dennoch stabil. Auch die Zeltplanen sind aus einem extrem robustem Material gefertigt, was die Camper vor Wind und Wetter schützt aber dennoch nicht zu viel auf die Wage bringt und klein zusammen gefaltet gut im Rucksack verstaubar ist. Auch qualitativ hochwertige Isomatten und Schlafsäcke können auf ein minimales Volumen reduziert werden und schlagen so nur wenig ins Gewicht und ins Gepäckvolumen.
Der richtige Rucksack
Daneben ist der richtige Rucksack während der Tour das beste Stück und ein treuer Begleiter. Wenn er nicht perfekt an Rücken und Schultern sitzt und auf die Körpergröße des Backpackers eingestellt ist, macht die schönste Reise keinen Spaß mehr. Trekkingrucksäcke sind inzwischen wahre Allroundtalents: Mit vielen verstellbaren Gurten, einer Rückenpolsterung, zahlreichen Fächern und Taschen kann er gut getragen werden und bietet für jedes Teil einen eigenen Platz. An seinem Äußeren sind oft Gummischlaufen angebracht, in die man Jacken oder Ähnliches klemmen kann. Daneben gibt es spezielle Gurte und Schnallen, mit denen man an seinem Äußeren Isomatte und Schlafsack befestigen kann sowie auch allerlei FlipFlops, Hüte und sperrige Strandmatten. Am oberen Teil des Rucksacks gibt es meist ein extra Fach, das oft zum Waschbeutel umfunktioniert wird.
Da ein solcher Tourenrucksack in der Regel zwischen 10 und 15 Kilogramm wiegt, sollte man die Rückengurte speziell auf die Körpergröße und die Körpermaße des Trägers/der Trägerin einstellen. Dies garantiert einen optimalen Tragekomfort und eine ausgewogene Verteilung des Gewichts. Um den besten Rucksack für eine Tour zu finden, sollte man immer auf Qualität setzen und dabei einen profitablen Preisvergleich durchführen. Nicht selten lassen sich so noch super Schnäppchen vor dem Urlaub machen!
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vor 3 Jahre 32 Wochen